Nachdem ÖVP-Chef Sebastian Kurz erst gestern die Schließung sämtlicher muslimischer Kindergärten forderte, ruderte der Integrationsminister nun zurück und besuchte heute: richtig, einen muslemischen Kindergarten. „Ich habe meinen gleichaltrigen Kameraden einiges über die Leitkultur dieses Landes beizubringen, was schwierig sein könnte, da Wien-Favoriten sich vom österreichischen Kulturkreis immer wieder abschottet“, so der ÖVP-Spitzenkandidat. Kindergärtner Mehmet Ü., verkündete seiner Gruppe (genannt: „Die Fladenbrötchen“) den hohen Besuch mit den Worten: „Ey Kinder, wir haben heute zu Besuch Onkel Kurz. Seit nett, sonst ich euch mache Apfelsaft-Verbot!“ Kurz brachte den Kindern bei, wie man Döner paniert, warum Kuhmilch besser schmeckt als die von Ziegen, und wieso es im ORF bessere Kindersendungen gibt als auf Al Jazeera. Der fünfjährige Ahmed antwortete auf die Frage, was ihm am besten gefiel: „Als Onkel Kurz gesagt, wo es gibt beste BMWs, darum ich werde bald machen Urlaub in Oberösterreich.“ Auch der Ehrengast hatte seinen schönsten Moment: „Als die kleinen mir dabei geholfen haben, die Zehn Gebote an ihrer Tür zu montieren.“