Nachdem der Brand in der französischen Kathedrale Notre Dame Solidarität und Spenden von Großkonzernen und reichen Familien nach sich zog, reagiert nun die von zahlreichen Krisen geplagte afrikanische Bevölkerung, indem sie Brände in den wichtigsten Gebäuden ihres Kontinents legt, um ebenfalls ein Stück vom Spendenkuchen abzubekommen. „Jahrzehntelang haben wir Bilder von sterbenskranken Kindern in der europäischen Presse verbreitet. Unsere Freunde am anderen Ende des Mittelmeers zeigten sich stets betroffen, doch Reaktionen waren gering. Doch jetzt wo Gebäude betroffen sind, ist die Solidarität riesig“, so ein Sprecher der Afrikanischen Union (ja, so etwas gibt es dort auch).
Auch auf Schlauchbooten auf den Weg nach Europa werden immer häufiger Feuer gelegt. Passagiere meinen, die Seenotrettung würde nun viel schneller kommen.
Europas Superreiche sind eifrig und bereit den Wiederaufbau zu finanzieren. „Ich spende gerne, denn schon mein Urgroßvater hat als Vorsitzender der Südostafrikanischen Minengesellschaft für die Steigerung der Produktivität bei der dortigen Bevölkerung gesorgt. Die aktuelle Entwicklung gefällt mir sehr gut, denn in den letzten Jahrzehnten waren die <hier Einfügen: nicht-rassistischer Begriff für schwarze Menschen > unfassbar geizig und habgierig“, so Hubert Bonse, Vorsitzender des Millionärsclubs in Sankt Moritz. Auch Prominente reagieren auf die Brände: U2-Sänger Bono gibt demnächst ein Benefizkonzert in einem Massai-Dorf im Serengeti – Nationalpark und Schauspielerin Angeline Jolie hat aus Mitleid ganz Ghana adoptiert.
Der ugandische Warlord Sali Undartrukka zeigt sich bei einer Pressekonferenz dankbar: „Wir bedanken uns für die großzügigen Spenden unserer weißen Freunde! Freundlicher Weise hat mir ein österreichischer Adeliger via Facebook einen Betrag von einer Million Euro zugesichert, welche er für eine Überweisungsgebühr von 500. 000 Euro aushändigen möchte“.